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Das Girokonto ist ein von
Kreditinstituten für Bankkunden geführtes Kontokorrentkonto zur Abwicklung
des Zahlungsverkehrs. Zahlungen werden zu Gunsten und zu Lasten des
Girokontos gebucht. Wann die ersten Konten entstanden sind, die die heutige
Funktion der Girokonten erfüllten, ist nicht eindeutig nachgewiesen. Mit den
Geldwechslern ("bancherii" von "bancus", Tisch) und ihren Kunden wurde der
bargeldlose Zahlungsverkehr im Mittelalter in Europa begonnen. Schon aus dem
11. Jahrhundert gibt es Überlieferungen von Gut- oder Lastschriften, von
Überweisungen von einem auf das andere Konto. Auch der bargeldlose Verkehr
von einer "Bank" zur anderen über Verrechnungskonten ist nachgewiesen. Weil
aber ein Transfer nur mündlich angeordnet werden konnte, blieben die
Geschäfte der Wechsler zunächst vornehmlich auf den regionalen
Zahlungsverkehr beschränkt. Erst im 14. Jahrhundert begannen die
schriftlichen Zahlungsanweisungen, und damit der bargeldlose Zahlungsverkehr
im überregionalen Stil. Das in islamischen Ländern bekannte
Hawala-Finanzsystem (arbeitet ebenfalls mit Konten, allerdings nur zwischen
den als Bank fungierenden Händlern) wurde bereits 1327 dokumentiert, es gab
jedoch schon Jahrhunderte zuvor Verrechnungen von Forderungen und
Verbindlichkeiten. (Quelle und weitere Infos:
Wikipedia) |